Parasiten & Vektoren
Überblick
Parasiten und Vektoren sind keine sichtbaren Monster – und genau deshalb gehören sie zu den gefährlichsten Risiken der Oberfläche. In einer Welt ohne stabile Medizin, ohne Hygiene-Infrastruktur und ohne gesicherte Wasserversorgung werden selbst kleine Überträger zu einer Todesgefahr.Viele Regionen sind nicht nur durch Strahlung oder Ruinen bedrohlich, sondern durch das, was darin lebt: Zecken, Mücken, Fliegen, Würmer und andere Parasiten, die sich an neue Bedingungen angepasst haben. Man stirbt nicht immer an einem Angriff. Man stirbt an Fieber. An Entzündung. An etwas, das man nicht bemerkt hat.
Grundtypen
Parasiten und Vektoren treten weltweit in wiederkehrenden Mustern auf. Nicht jede Region zeigt alle Typen, Mischformen sind möglich.Stich- und Bissüberträger („Blutträger“)
Mücken-, Fliegen- und Insektenformen, die sich in warmen Ruinenzonen, Sümpfen, stehenden Gewässern und Müllfeldern vermehren. Sie übertragen Fieber, Infektionen und in manchen Zonen langfristige Belastungen, die Schwäche und Gewebeschäden auslösen.- rasche Entzündungen nach Stichen/Bissen
- Fieberwellen, Schüttelfrost, Kreislaufkollaps
- besonders gefährlich in Sommerphasen und Feuchtzonen

Haut- und Gewebeparasiten („Klammer“)
Zecken-, Milben- und Lausformen, die sich in Kleidung, Haaren oder Wunden festsetzen. In einer Welt ohne Medikamente werden kleine Parasiten zu chronischen Zerstörern: sie verursachen Infektionen, Hautnekrosen und im schlimmsten Fall Blutvergiftung.- juckende Knoten, nässende Entzündungen
- Parasiten in Wundrändern (schlecht heilend)
- Risiko steigt stark bei Kälte, wenn Kleidung selten gewechselt wird

Wasser- und Schlammparasiten („Innere Fracht“)
Würmer, Larven oder mikrobiologisch gebundene Parasiten, die über kontaminiertes Wasser, Schlamm oder ungefilterte Nahrung in den Körper gelangen. Diese Formen sind besonders gefürchtet, weil Symptome verzögert auftreten und Betroffene zunächst „nur müde“ wirken.- Bauchkrämpfe, Blut im Stuhl, Dehydrierung
- Fieber und Schwäche über Tage/Wochen
- hohes Risiko in Sumpf-, Fluss- und Kanalzonen

Folgen & Symptome
Viele Parasitenfälle beginnen harmlos. Das eigentliche Problem ist nicht der Stich – sondern der Mangel an Behandlung. Häufige Folgen:- Fieber, Infektionen, eitrige Wunden
- schleichende Schwäche, Kreislaufkollaps
- Entzündungen der Atemwege nach Feuchtzonen
- Wundheilungsstörungen, Nekrosen
Typische Risikozonen

- Sümpfe, stehende Gewässer, Flussdeltas
- Ruinen mit Müll, Kadavern, Abwasser
- Kelleranlagen, Tunnel, feuchte Innenräume
- Konfliktzonen mit mangelnder Hygiene

Warum sie Überlebende brechen
Parasiten sind keine „Begegnung“ wie ein Tier. Sie sind ein Zustand. Wer sich nicht schützt, verliert langsam: Kraft, Konzentration, Reaktionsfähigkeit. In vielen Konklaven gelten daher harte Regeln: Wasser filtern, Kleidung reinigen, Haut kontrollieren, Wunden sofort schließen.
Man kann einen Räuber sehen. Parasiten sieht man oft erst, wenn sie schon gewonnen haben.