Dust Covenant
Überblick
Dust Covenant ist eine der stabilsten bekannten Konklaven auf dem afrikanischen Kontinent. Sie entstand in einer trocken gewordenen Grenzregion und gilt als kompromisslos strukturiert – mit einer Ordnung, die komplett um Wasser, Zugang und Disziplin gebaut wurde. Dust Covenant überlebt nicht durch Stärke – sondern durch Kontrolle.Lage
Die Konklave befindet sich in Nordafrika, im Übergangsgebiet zwischen altem Siedlungsraum und verwüsteten Trockenzonen, in der Nähe der ehemaligen Stadt Tozeur (Tunesien), zwischen Gafsa und Gabès.- Randbereich ehemaliger Oasen-Infrastruktur
- Stark veränderte Wüsten- und Salzflächen (Chott-/Sebkha-Zonen)
- Unterirdische Altanlagen (Wassertechnik, Tunnel, Lager)
Bevölkerung
Die Konklave ist klein bis mittelgroß, aber hochorganisiert.- Ca. 80–140 Personen
- Strenge Quarantäne- und Aufnahmeprotokolle
- Hohe interne Stabilität, geringe Zuwanderung
Gründung
Dust Covenant wurde von einem Trio gegründet, das sich in den ersten Wochen nach dem Einschlag in einer improvisierten Notanlage zusammenfand.- Gründungsdatum: 10.01.2033
- Nadia El-Masri – ehemalige Wasser-Ingenieurin / Instandhaltung kritischer Systeme
- Samir Ben Khaled – ehemaliger Grenzlogistiker / Transport und Material
- Aïcha Nouiri – ehemalige medizinische Koordinatorin / Quarantäne-Organisation
Aufbau
Dust Covenant ist keine klassische „Siedlung“. Die sichtbare Konklave ist nur eine Hülle – das eigentliche Leben liegt darunter.- Oberfläche: Ruinenring aus Stahlplatten, Containersegmenten, Betonbarrieren
- Innen: staubgeschützte Höfe, Luftschleusen, Wasserstationen
- Unterirdisch: ausgebautes Alt-Tunnelsystem als Wohn- und Lagerbereich
- Zentralbereich: Technikraum („Core“) mit Wasser- und Energieverteilung
Wer oben lebt, hat verloren. Wer unten lebt, gehört dazu.
Schutz
Die Konklave setzt nicht auf große Mauern, sondern auf eine Kombination aus Gelände, Distanz und Kontrolle.- Weit vorgelagerte Beobachtungspunkte auf Salzflächen
- Bewegungszonen mit improvisierten Sensoren und Signalleinen
- Strikte Torzeiten: Öffnung nur zu festen Intervallen
- Quarantäne-Schleusen als Pflicht für jede Aufnahme
Technischer Stand
Dust Covenant ist technisch fortschrittlicher als die meisten Konklaven Afrikas, jedoch nicht luxuriös.- Stromversorgung über alte Solarfelder + Batteriespeicher
- Werkstattbetrieb für Pumpen, Filter und Dichtsysteme
- Funknetz regional möglich, aber stark limitiert
- Mechanische Redundanz: fast jedes System kann „ohne Elektronik“ laufen
Wasserversorgung
Wasser ist das Zentrum von allem. Nicht nur als Ressource – sondern als Machtstruktur.- Alte Tiefbrunnen + Pumpenschächte
- Filtration über Mehrstufenanlagen (Sand/Kohle/Membran)
- Kondensationssysteme in Nachtzyklen
- Rationierung über Token-System
Nahrung
Nahrung ist knapp, stabilisiert sich jedoch durch konsequente Kontrolle.- Konservierte Altbestände
- Hydrokultur-Module in abgeschirmten Unterzonen
- Trockenzonen-Jagd nur in kleinen Teams
- Strenge Lagerverwaltung, Null-Toleranz bei Diebstahl
Händler
Dust Covenant ist kein „offener Markt“, aber es existiert Handel – mit klarer Strategie:- Handel nur über Außenring, nie im inneren Kern
- Wasser wird fast nie direkt gehandelt – nur in Ausnahmefällen
- Tauschgüter: Filtermaterial, Medikamente, Batteriezellen, Werkzeuge, Metall
- Fremde verlassen den Außenbereich nie ohne Begleitung